Sprachdialogsysteme erhalten immer mehr Einzug in
unseren Alltag. Wenn man z.B. bei der Telekom anruft, so wird das Telefonat von
einem solchen System entgegen genommen. Der Anrufer wird dann entsprechend
seinem Anliegen mit dem richtigen Sachbearbeiter verbunden. Auch bei IKEA wird
man von einem solchen System begrüßt. Es erlaubt u.a. die Abfrage der
Warenverfügbarkeit.
Sprachdialogsysteme: Akzeptanz durch Gesprächsdesign
Mit einem Sprachdialogsysteme können Anrufer über das
Telefon oder andere akustische Medien mit dem System teil- oder
vollautomatisierte natürlichsprachliche Dialoge führen.
Sie haben große Vorteile für den Betreiber, die aber nur
dann wirklich zum Tragen kommen, wenn die Systeme von den Anrufern akzeptiert
und tatsächlich angerufen werden. Das hat mit der verwendeten Technologie erst
in zweiter Linie zu tun. Das wichtigste für die Akzeptanz ist ein der
Zielgruppe angepasstes, intuitiv benutzbares Design des Gesprächs. In Anlehnung
an den u.a. für Websites verwendeten Begriff “Graphical User Interface (GUI)“
wird für Sprachdialogsysteme auch von einem “Voice User Interface (VUI)“ gesprochen.
Man spricht demzufolge auch von “VUI-Design“, aber das ist ein technischer Ansatz,
der nicht weit genug greift.
Mit seinem SAP NetWeaver Composition Environment 7.1 stellt SAP auch eine Entwicklungs- und Betriebsplattform für Sprachdialogsysteme bereit. Basierend auf dem Visual Composer können Sprachdialoge graphisch modelliert und anschließend in die Laufzeitumgebung übertragen werden. Eine Integration in die SAP-Backendsysteme ist verhältnismäßig einfach möglich. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die benötigten Systemkomponenten und deren Funktion in dem White Paper SAP Netweaver Voice IDE der SAP AG.
Profitieren Sie von unseren Erfahrungen bei dem Einsatz des SAP Netweaver Voice. Gern beraten wir Sie bei dessen Einsatzmöglichkeiten.